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Meine Vorträge bei der 4. Heidenheimer Lernnacht

  • 16. März
  • 3 Min. Lesezeit


Es ist immer wieder ein besonderes Gefühl, wenn die Stadtbibliothek Heidenheim sich abends in einen Lernort der besonderen Art verwandelt . Die Heidenheimer Lernnacht ist für mich inzwischen ein fester Termin im Kalender geworden. Dieses Jahr war ich bereits zum dritten Mal dabei – und die 4. Auflage der Veranstaltung hat wieder sehr viel Spaß gemacht.


Was ist die Heidenheimer Lernnacht?

Die Heidenheimer Lernnacht ist ein tolles Angebot, das sich speziell an Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen richtet. Eingeladen in die Stadtbibliothek, können sie dort genau das tun, was sie gerade brauchen: lernen, sich konzentrieren, Yoga machen, um den Kopf freizubekommen – oder sich von Mentorinnen und Mentoren in verschiedenen Fächern gezielt Fragen beantworten lassen.

Und dann gibt es noch mich mit meinen Vorträgen. 😊 Wer Lust hat, kann sich in diesem Rahmen Impulse rund ums Lernen holen. Und genau das ist der Teil, der mir besonders am Herzen liegt.


Vortrag 1: Mindhacks – So bringst du dein Gehirn zum Lernen

Viele Schülerinnen und Schüler kennen das Gefühl: Man sitzt am Schreibtisch, starrt in die Unterlagen – und irgendwie will das Lernen einfach nicht so richtig klappen. Oft liegt das nicht an fehlendem Willen, sondern daran, dass das Gehirn schlicht noch nicht "bereit" ist.

In meinem ersten Vortrag habe ich gezeigt, wie man mit einfachen Mindhacks das eigene Gehirn gezielt aktivieren kann – also kleine, wirkungsvolle Tricks, die aus neurobiologischer Sicht wirklich funktionieren. Wie schafft man es, Motivation zu erzeugen, auch wenn man gerade keine hat? Wie gelingt es, Ablenkungen zu reduzieren und in den Lernflow zu kommen? Solche Fragen standen im Mittelpunkt – und es war schön zu sehen, wie aufmerksam und interessiert die Jugendlichen zugehört haben.


Vortrag 2: Lerntechniken – So wird Lernen leichter

Mein zweiter Vortrag drehte sich um konkrete Lerntechniken – also die praktische Seite des Lernens. Denn Wissen darüber, wie Lernen wirklich funktioniert, kann einen riesigen Unterschied machen.

Ich habe unter anderem vorgestellt, wie man Stoff wirklich verankert (statt ihn nur zu lesen und sofort wieder zu vergessen), warum verteiltes Lernen über mehrere Tage dem klassischen Pauken auf den letzten Drücker überlegen ist – und wie man mit einfachen Methoden wie aktivem Erinnern oder dem Erklären von Inhalten sein Gehirn wirklich fordert. Denn echtes Verstehen entsteht nicht durch passives Lesen, sondern durch aktive Auseinandersetzung mit dem Stoff. Außerdem habe ich mit den SuS eine Körperlandkarte erstellt. Dabei verankert man Informationen am eigenen Körper und kann diese in der Prüfung/bei der Klassenarbeit dann einfach an den entsprechenden Körperstellen abrufen. Und hier kommt das Schöne - je verrückter die Bilder, desto besser bleiben die Informationen hängen. Und nicht nur das: hier kann Lernen tatsächlich anfangen Spaß zu machen 😊


Die Lernnacht - ein wichtiges Projekt

Ich bin nun schon das dritte Jahr in Folge bei der Heidenheimer Lernnacht dabei – und das aus Überzeugung. Dieses Angebot unterstütze ich sehr gerne, weil es genau das tut, woran ich als Lerncoach glaube: Es trifft die Jugendlichen dort, wo sie gerade stehen, und gibt ihnen Werkzeuge an die Hand, mit denen sie selbst handlungsfähig werden.

Es geht nicht darum, die Arbeit für sie zu erledigen – sondern darum, sie zurück in die Selbstwirksamkeit zu bringen und ihnen zu zeigen, dass sie es können.

 

Vielen Dank an alle, die solche Projekte möglich machen!

Allen Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen drücke ich ganz fest die Daumen! 🍀 Ich wünsche euch, dass ihr in den Prüfungen zeigen könnt, was wirklich in euch steckt – denn ich weiß, dass das einiges ist. Ihr seid die nächste Generation.


 
 
 

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